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1877 verließen u.a. der Kaufmann Carl Rocholl und Eisenbahnsekretär Ludwig Wilhelm Jahncke die Hannoversche ev.-luth. Landeskirche. Anlass war die Einführung einer neuen Trauagende durch die Kirchenleitung. Sie gründeten zusammen einigen Mitchristen am 3. April 1878 die unabhängige St. Petri-Gemeinde.

Die Gemeinde schloss sich der Hannoverschen Ev.-luth. Freikirche an. Erste Gottesdienste der jungen Gemeinde fanden im Wohnhaus von Carl Rocholl in der Hildesheimer Straße statt.


Kaufmann Carl Rocholl (*1828, †1891), Mitbegründer der St. Petri-Gemeinde, war Eigentümer eines Bekleidungs- bzw. Modewaren-Handels-hauses in der Georgsstraße Ecke Große Packhofstraße.
© St. Petri-Gemeinde (Hannover)

Wohnhaus von Carl Rocholl in der Hildesheimer Straße 216 (um 1900). Hier fanden die ersten Gottesdienst der Gemeinde statt. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört
© St. Petri-Gemeinde (Hannover)