Der PoPosaunenchorsaunenchor der St. Petri-Gemeinde Hannover
Im Posaunenchor unserer Gemeinde versammeln sich begeisterte Blechbläser aller Altersgruppen zu wöchentlichen Proben. Regelmäßig wirken wir in den Gottesdiensten unserer Gemeinde mit, zu denen wir neben der Begleitung der Gemeindelieder gerne auch freie Bläsermusik beisteuern. Das Repertoire des Posaunenchors reicht von Originalkompositionen und Bearbeitungen älterer Musik aus Renaissance und Barock bis hin zu modernen Arrangements in verschiedenen Stilen. Ein besonderes Anliegen ist die regelmäßige Ausbildung von Nachwuchsmusikern, von der unser Posaunenchor in den vergangenen Jahren sehr profitiert hat. Die Anfänger lernen ihr Instrument in Kleingruppen oder im Einzelunterricht, um sie Schritt für Schritt an die Mitwirkung im Posaunenchor heranzuführen. Unser Anspruch ist die stetige musikalische und technische Weiterentwicklung unseres Chores, damit es – ganz nach J. S. Bach – "eine wohlklingende Harmonie gebe zur Ehre Gottes und zulässiger Ergötzung des Gemüths"!
Der Posaunenchor probt in der Regel montags um 19.15 Uhr im Gemeindesaal.

Kontakt: Prof. Stefan Mey
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Kirchenchor
Der Kirchenchor mit eher traditioneller Ausrichtung (z.B. Schütz, Bach, Mendelssohn) probt donnerstags von 19.00-20.30 Uhr im Gemeindesaal der Weinstraße. Die Schulferien bilden eine Ausnahme. Besonders schön ist die Routine des Anfangsgebets vor dem Aufwärmen und Einsingen. Zusammen mit dem abschließenden Vaterunser bildet es einen geistlichen Rahmen und zeigt uns miteinander, dass wir in Gottes Namen und zu seinem Lob zusammenkommen:
„All´, was unser Tun und Anfang ist, gescheh´ im Namen Jesu Christ. Der steh´ uns bei, so früh als spat, bis all unser Tun ein Ende hat.“ (nach Christian E. K. Göring (1847): Täglicher Wandel des Christen, der immer das Eine, was noth ist vor Augen hat, Nördlingen, S. 50)
Es hat sich eine treue und sangeskräftige Gruppe aus Mitgliedern beider Hannoverscher SELK-Gemeinden zusammengefunden, die schon seit vielen Jahren gemeinsam Gottesdienste, Sängerfeste oder Feste kirchenmusikalisch ausgestaltet.

Kontakt: Christof Kaminski
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Harmonium, Orgel, Klavier, E-Piano:
Die Tasteninstrumente in der St. Petri-Gemeinde
Die Begleitung des Gemeindesgesanges geschah in der alten St. Petri-Kapelle (erbaut 1902 und zur St. Petri-Kirche 1952/53 erweitert) durch ein Harmonium.
Trotz Ausbruch des 2. Weltkrieges und Dank großzügiger Spenden entschied sich die immer größer werdende Gemeinde zum Kauf einer neuen Orgel. Der in Hannover-Buchholz ortsansässige Orgelbauer Lothar Wetzel konzipierte den Orgelneubau so, dass später eine Erweiterung durch ein 2. Manual möglich wäre.
Zunächst erbaute er das 1. Manual (Hauptwerk) und das Pedalwerk mit einer pneumatischen Spiel- und Registertraktur. Die Orgelweihe fand am Heiligen Pfingstfest 1940 statt.
Die Erweiterung der Orgel konnte 1955 und 1962 durch ein Koppelgestell realisiert werden.

Folgende (Teil)-Disposition der Wetzel-Orgel ist bekannt:

2 Manuale, 11 Register, 3 Normalkoppeln
Subbaß 16’
Prinzipal 8’
Principal 4’
Gedackt 8’
Salicional 8’
Blockflöte 2’
Sesquialtera 2 fach (Quinte 2 2/3 Terz 1 3/5)
Sifflöte 1’

Die zunehmende Verschlechterung und damit Spielbarkeit der Orgel (minderwertiges Pfeifenmaterial und störanfällige pneumatische Spiel- und Registertraktur) veranlasste den Kirchenvorstand Ende 1969 sich mit einem Orgelneubau zu befassen.

Hillebrand-Orgel
Die eingerichtete Orgelbaukommission erteilte am 18. April 1971 der Fa. Hillebrand in Altwarmbüchen den Auftrag für einen Orgelneubau. Sie wurde am 23.01.1972 eingeweiht.

Disposition:

Hauptwerk:
Rohrflöte 8’
Prinzipal 4’
Gemshorn 2’
Mixtur 3-4fach

Brustwerk:
Gedackt 8’
Spitzflöte 4’
Prinzipal 2’
Sesquialtera 2fach
Zimbel 3fach
Tremulant

Pedalwerk:
Subbaß 16’
Gedackt 8’
Vacantschleife

Koppeln:
BW/HW
HW/Pedal

Der Umfang der Klaviaturen beträgt:
Manualklavier C – g’’’
Pedalklavier C – f’
Brustwerktüren schwellbar

Das Gehäuse der Orgel ist aus massiv Mahagoni gebaut und gestrichen, mit Blattgold verziert.
Zum 100-jährigen Kirchweihjubiläum 2002 ist der Innenraum der St. Petri-Kirche komplett renoviert worden. Gleichzeitig erfolgte die Grundreinigung der Orgel durch den Orgelbauer Amadeus Junker aus Meinersen. Neben dem Austausch von defekten Teilen konnte auch ein Registertausch zwischen Haupt- und Brustwerk (Prinzipal 2‘ und Gemshorn 2‘) vorgenommen werden. Damit wurde eine wesentliche Verbesserung des Gesamtklanges der Orgel erreicht. Das Schwellwerk am Brustwerk ist 1972 durch die Fa. Hillebrand als Schwellwerktüren gebaut worden. Um hier eine bessere Gangbarkeit zu erreichen, sind die Schwellwerktüren zu einzelnen Lamellen umgearbeitet worden.

Ab 2002 hat die Orgel folgende Disposition:

Hauptwerk:
Rohrflöte 8’
Prinzipal 4’
Gedackt 4’
Prinzipal 2’
Mixtur 3-4fach

Brustwerk:
Gedackt 8’
Spitzflöte 8’
Gemshorn 2’
Sesquialtera 2fach
Zimbel 3fach
Tremulant

Pedalwerk:
Subbaß 16’
Gedackt 8’

Koppeln:
BW/HW
HW/Pedal
BW/Pedal

Wegen der sehr engen und gedrängten Bauweise und Aufstellung der Orgel auf der rechten Seite der Empore kam es in den folgenden Jahren wiederholt zu erheblichen Verstimmungen einzelner Töne. Auch die Gängigkeit der mechanischen Spieltraktur wurde zunehmend durch den Verschleiß schlechter.
Damit zukünftig eine bessere Zugänglichkeit zur Wartung und Reparatur möglich ist und die dringend notwendigen Reparaturarbeiten u. a. an der Spieltraktur wie z. B. Austausch der Wiener Kapseln geschehen kann, entschloss sich die Gemeinde die Orgelbauwerkstatt E. Hammer aus Hemmingen mit den Renovierungsarbeiten zu beauftragen.

Mit der Demontage der Orgel wurde Mitte 2014 begonnen. Neben der Reinigung fanden u. a. Arbeiten am Pfeifenwerk, der Windlade, am Gehäuse und dem Tremulanten statt. Die Mechanik des Spieltisches ist umfassend erneuert worden. Endlich konnte der Wunsch, ein Prinzipalregister 8’ für das Hauptwerk zu erwerben, verwirklicht werden. Durch die Aufteilung der Sesquialtera 2f auf zwei Register (Nasat 2 2/3 und Terz 1 3/5) wurden im Brustwerk noch weitere klangliche Abstuftungsmöglichkeiten erreicht.

Die Orgel hat ab 2014 folgende Disposition:

Hauptwerk:
Prinzipal 8’
Rohrflöte 8’
Oktave 4’
Gedacktflöte 4’
Prinzipal 2’
Mixtur 2fach

Brustwerk:
Gedackt 8’
Spitzflöte 4’
Nasat 2 2/3’
Gemshorn 2’
Terz 1 3/5’
Tremulant

Pedalwerk:
Subbaß 16’
Gedackt 8’

Koppeln:
BW/HW
HW/Pedal
BW/Pedal

Die Orgelweihe fand am 13. Sonntag nach Trinitatis 2014 (14. September 2014) statt.

Im Gemeindesaal der St. Petri-Gemeinde steht ein Klavier (Fr. Helmholz, Hannover) bereit. Es unterstützt u. a. die Chöre bei den Übungsstunden und dient zur Begleitung der Lieder bei Veranstaltungen, die dort stattfinden.
Um auch die neueren Lieder mit einem weiteren Instrument begleiten zu können, steht der Gemeinde seit 2001 ein E-Piano (Yamaha Electronic Piano P-80) in der Kirche zur Verfügung. Besonders hingewiesen sei hier auf den Lobpreisgottesdienst.

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